Jobverlust durch fortschreitende Technik?

Im 21. Jahrhundert müssen wir uns die Frage stellen: Wie lange habe ich meinen Job noch? Das liegt nicht am angespannten Arbeitsmarkt, sondern schlichtweg an der Technologie, die immer besser wird. In vielen Branchen, wo die Arbeitsschritte überwiegend ziemlich simpel sind und ständig wiederholt werden, können Roboter die Menschen schnell ersetzen. Durch den ständigen Preiskampf sind Unternehmen gezwungen, nach Möglichkeiten zu suchen, die Unkosten zu drücken.
Leider muss der Angestellte meisten dran glauben, wenn die Kosten gesenkt werden.

Maschinen haben weiterhin den Vorteil, sich nicht zu beschweren. Ohne Probleme können Roboter 24 Stunden, 7Tage durchgehend in Betrieb sein. Diesen Druck können Menschen logischerweise nicht aushalten. Im direkten Vergleich, sind die Anschaffungskosten zwar relativ hoch, aber auf lange Sicht gesehen, sind Roboter günstiger.

Genau diese Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. Ein sicherer Job, der wohl auch die Zukunft überlebt, ist der des Entwicklers. Leute, die diese Roboter programmieren, werden immer gebraucht. Die IT Branche gehört somit zu den sicheren.
Wie das in mehreren Jahren sein wird, lässt sich auch nur vermuten.
Selbst Zeitungen befassen sich mit dem Thema Jobverlust durch Technik.

Befürworter vs Kritiker

Wie bei jeder Entwicklung, finden sich auch bei diesem Thema genügend Befürworter und Kritiker. Die Befürworter, die diese Entwicklung mit einem Lächeln auf den Lippen beobachten, argumentieren vielseitig. Ein Argument wäre zum Beispiel: Dadurch, dass die Technik immer besser wird, entwickeln sich parallel auch neue Jobs, die vielleicht vorher gar nicht denkbar gewesen wären.

Damit würden zwar auf der einen Seite Arbeitsplätze wegfallen, aber gleichzeitig in einer neuen Branche neue Arbeitsplätze entstehen. Somit sind dennoch Arbeitnehmer benachteiligt, die vielleicht über nicht genügend Bildung verfügen, um in boomenden Branchen zu arbeiten.

Ein weiteres Argument, welches sich auch nur schwer widerlegen lässt: Arbeiten, welche ein hohes Maß an Präzision erfordern, können meisten nicht von Menschenhand erledigt werden. Wenn es auf Millimeter ankommt, sind Maschinen uns nun mal überlegen.

Kritiker sehen auch das Problem zu entscheiden, wer die Schuld bei Fehlern trägt. Zukünftig sind selbstfahrende Autos wohl ein neuer Trend. Doch was ist, wenn dieses Auto einen schlimmen Umfall verursacht? Normalerweise ist bei einem Umfall der Fahrer schuld. In diesem speziellen Fall, gibt es keinen Fahrer. Soll dann der Programmierer in Haftung genommen werden?
Solche schwierigen Fragen müssen beantwortet werden, bevor die Technik weiterhin in diesem Tempo voranschreitet.

Bildung schützt

Wie so oft im Leben, ist die Bildung extrem wichtig, wenn es darum geht, einen sicheren Arbeitsplatz zu finden.
Zwar ist ein abgeschlossenes Studium keine Garantie, um überhaupt einen Job zu finden, jedoch zeigen Statistiken eine deutliche Tendenz.

Akademiker können in vielen Fällen schwierig ersetzt werden. Arbeiten, die von Arbeitnehmern erledigt werden, die nicht viel Intelligenz erfordern, sind dem entsprechend auch schnell ersetzt.

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